Befragung des Unterbewusstseins mithilfe eines Pendels

Anleitung zur Pendelbefragung

 

Diese Methode ist eine Befragung des Unterbewusstseins mithilfe einer kleinen Selbsthypnose. Das Ziel der Pendelbefragung ist ein besseres Selbstverständnis und die Ausbalancierung zwischen unbewusst stattgefundenen Prägungen und dem bewussten Willen. Dafür sollten Sie sich eine ruhige Umgebung und einen ruhigen Moment suchen. Ein Blatt Papier mit einem Kreuz darauf dient dabei als Unterlage und der späteren Orientierung – hierfür können Sie gern das im Booklet enthaltene unbeschriftete Pendelkreuz verwenden. Wickeln Sie nun den aufgerollten Faden vom Edelstahl-Pendel. Das Ende der Pendelschnur halten Sie locker zwischen Daumen und Zeigefinger, wobei der Knoten ein Durchrutschen verhindert. Stützen Sie sich dabei mit dem Ellenbogen ab, damit Sie bequem und entspannt pendeln können.

 

1. Pendeln Sie sich ein.

Probieren Sie immer aus dem Stillstand heraus verschiedene Pendelbewegungen nacheinander bewusst aus. Jeder Bewegungsablauf, der später automatisch vom Unterbewusstsein erfolgen soll, muss zunächst eingeübt werden. Die Bewegungen selbst können dabei sowohl aus dem Arm als auch aus der Hand kommen.

Die vier relevanten Grundrichtungen sind:

vor und zurück, rechts und links, kreisend im Uhrzeigersinn und kreisend gegen den Uhrzeigersinn.

Jede dieser Grundrichtungen entspricht einer der folgenden Antwortmöglichkeiten: „Ja“, „Nein“, „Ich weiß nicht“ und „Ich will nicht antworten“. Die Zuordnung können Sie getrost dem Unterbewusstsein überlassen.

 

2. Ordnen Sie den Richtungen die Antworten zu.

Fragen Sie in Gedanken beispielsweise: „Welche Richtung soll ‚Ja‘ bedeuten?“ Wiederholen Sie diese Frage fortwährend und halten Sie das Pendel dabei ruhig. Konzentrieren Sie sich mit viel Geduld auf die Pendelspitze über dem Kreuz und auf die Frage. Bewegen Sie das Pendel keinesfalls absichtlich. Mit der Zeit wird das Unterbewusstsein fast unmerklich ein leichtes Schwingen erzeugen. Ist die erste Antwort einer Richtung zugeordnet, kann die nächste Frage gestellt werden. Und bitte geben Sie nicht gleich auf, sollte die erste Pendelbewegung auf sich warten lassen. Ihr Unterbewusstsein ist vielleicht noch nicht bereit oder es bestehen noch unbewusste Widerstände.

 

3. Erforschen Sie Ihr Unterbewusstsein.

Hat das Unbewusste die vier Antwortmöglichkeiten den verschiedenen Grundrichtungen zugeordnet, ist es bereit für konkrete Fragen. Vergessen Sie nicht, das Orientierungskreuz unter dem Pendel mit den entsprechenden Antworten zu versehen. Dies erleichtert die Selbstbefragung. Nun lassen sich beispielsweise Traumbedeutungen ergründen, denn wir fragen ja den Traummacher selbst. Dabei sollten Sie schrittweise eingrenzend vorgehen – zum Beispiel: „Hat der Traum mit einer wahren Begebenheit aus meinem Leben zu tun? Ist es eine Begebenheit aus meiner Kindheit? War ich jünger als zehn Jahre? War ich jünger als fünf Jahre? Ist die Begebenheit in den Bildern nur angedeutet, also verfremdet?“

 

 

Auch schwierige Entscheidungen lassen sich gut auspendeln, jedoch nicht die Zukunft. Das Unterbewusstsein hat Zugriff auf eine unglaubliche Menge an Erinnerungen und Erfahrungen, die wir mit unserem Verstand nie bewältigen könnten. Es ist nicht unfehlbar, jedoch unser bester Ratgeber und verschafft uns zudem eine Zugangsmöglichkeit zu Verdrängtem und Verborgenem. Manchmal bleibt das Pendel auch stehen oder kann sich nicht entscheiden. In diesem Fall stimmt etwas mit der Frage nicht und Sie sollten sie etwas konkreter oder anders formulieren. Ich hoffe, ich konnte in Ihnen Begeisterung für das Pendeln wecken. Viel Spaß beim kreativen Erfinden neuer Fragen.

Pendel mit Kette und mit Faden
Pendel mit Kette und mit Faden
Pendelunterlage
Pendelunterlage
3 verschiedene Pendel aufgewickelt
3 verschiedene Pendel aufgewickelt